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Das Schullandheim Tellkampfschule ist in Verbänden organisiert und vernetzt sich um die Satzungsziele umzusetzen. Im folgenden sind diese Aktivitäten kurz beschrieben.

Es ist gut zu wissen wo man mit seinem CO2 Fußabdruck steht. Das kann man mit einigem zeitlichen Aufwand auch selber machen, das Grundwissen sollte unbedingt vorhanden sein. Das z.B. bei der Verbrennung von einem Liter Heizöl oder Diesel 3 kg CO2 entstehen. Für den privaten Gebrauch und zum experimentieren biete sich z.B. www.eingutertag.org an.

Ein professionellen Anbieter gewährleistet das die Daten einer größeren Gruppe vergleichbar sind. Wir sind über den Verband Deutscher Schullandheime auf Viabono aufmerksam gemacht worden. Viabono  hat auch überzeugt weil sie die Energiedaten anhand von eingereichten Rechnungen prüfen. Das Viabono-Zertifikat splittet die einzelnen Emissionsgruppen noch auf.

Slow Food setzt sich für genussvolles essen ein, das handwerklich hergestellt ist. Die Rohstoffe sollen möglichst vielfältig und regional sein, und natürlich fair gehandelt. Des weiteren ist es das Ziel den Genpool bei Gemüse und Nutztieren zu erhalten. Unser Schullandheim weist biologisch erzeugten Produkten eine höhere Wichtigkeit bei als Slow Food. Wir unterstützen Slow Food weil die weltweite Organisation  bei der Ernährung sehr ähnliche Ziele wie wir verfolgt. Wir möchten damit auch auf die Vielfalt im Ernährungsbereich hinweisen, diese kann  in den Veröffentlichungen von Slow Food gefunden werden. Zum Ortsverband Hannover (Convivium genannt) haben wir über Convivienleiter Friedrich Pfeffer einen guten Kontakt zu der Organisation. Unser Schullandheim ist bei den Unterstützern genannt.

Einfach jetzt machen ist eine Initiative vom Bergwaldprojekt. Diese arbeitet mit Gruppen aller Altersklassen in der Waldpflege, Aufforstung und Moorvernässung. Bei Ihrer Arbeit in den Wäldern erfahren die Projektmitarbeiter die Auswirkungen des Klimawandels hautnah. Zum Beispiel werden im Herbst mittlerweile fast keine Bäume mehr gepflanzt, weil die Winter zu niederschlagsarm geworden sind. Gleichzeitig hat das Projektteam gesehen dass seit 2011 in Deutschland keine CO2 Reduktion mehr erreicht wurde, weltweit steigen  die Emissionen sogar. Die Initiative "Einfach jetzt machen" richtet sich an Firmen und Organisationen die bereit sind die Selbstverpflichtung zu erfüllen. Die Initiatoren erhoffen sich viele Mitstreiter um zu zeigen dass wir unsere Lebensgrundlagen erhalten wollen und die dafür nötigen Verhaltensänderungen auch umsetzen. Die Verpflichtung erfasst mit Strom, der Heizung, dem Fleischkonsum und dem Flugverkehr  wesentliche Treiber für Klimaveränderungen. Dass erst ab Strecken über 1000 km überhaupt geflogen werden darf, ist nicht als Freibrief für weite Flüge gedacht. Das kommt daher weil auch global arbeitende Unterstützer dabei sein sollen, das bedeutet aber dass auch mit den weiten  Flügen sehr sparsam umgegangen werden muss. Ein gute Einschätzung für private Emissionen können sie/ihr unter Ein guter Tag hat 100 Punkte entwickeln. 

Der Verband Deutscher Schullandheime sorgt dafür dass wir und ca. 200 Häuser einen übergeordneten einheitlichen Auftritt für die Schulen und Jugendorganisationen haben. Des Weiteren damit unsere Anliegen bei der Politik gehör und Unterstützung finden, z.B. das „Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung“ unterstützt wird. Der Verband beschäftigt sich mit Themen die (fast) alle Häuser betreffen. Es wird kontinuierlich am Ausbau des "Wir" Gefühls der Schullandheime gearbeitet.  Aber auch zu so profanen Dingen, ob wir Beherbergungsverträge machen oder Pauschalreiseverträge abschließen und wo die rechtlichen Hürden dabei liegen, wird informiert und diskutiert, das ist für die Wirtschaftlichkeit der Häuser wichtig. Bemerkenswert ist der Unterhalt der pädagogischen Arbeitsstelle die durch Dr. Helmut Wolf hervorragend besetzt ist. Der Insektenschutz wird mit der Aktion Blumenwiese kontinuierlich weiterverfolgt. Auf der Jahrestagung im November 2018 gab es von Dr. Wolf viele Anregungen zur Verknüpfung der Aktion Blumenwiese mit dem pädagogischen Angebot und „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“. Zum Beispiel durch das nicht mähen von Rasenflächen. Auch auf den Zusammenhang zwischen Insektensterben und unserer Nahrung wurde hingewiesen. Auf der Tagung hat sich der pädagogische Arbeitskreis gebildet. Das Kommunikationsorgan ist neben der Webseite die Fachzeitschrift.